Festplatten-Tools zur Überwachung, Diagnose und Reparatur:

Einen drohenden Datenverlust kann man frühzeitig erkennen. Es ist also wichtig, dass Sie einen drohenden Festplattenausfall rechtzeitig erkennen und mit einfachen Mitteln Fehler messen und zu beheben. Jedoch eines gleich vorweg, sollten bereits massive Ausfälle oder mechanische Beschädigungen erkennbar sein, unterlassen Sie Tests mit Tools, denn dadurch droht Ihnen der Super Gau und Ihre Daten sind für immer verloren. Alle hier beschriebenen Festplatten-Check und Überprüfungsmethoden beziehen sich auf Laufwerke von denen der Computernutzer noch nicht einmal ahnt, dass ein Datenverlust drohen könnte. Es geschieht dann meist plötzlich und eines der schlimmsten Szenarien für einen User wird Realität.

Nicht jeder Ausfall ist vorhersehbar, aber viele Indizien können darauf hinweisen, dass eine Festplatte mit hoher Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten Tage, Wochen oder Monate ihren Dienst verweigern wird. Auch muss jeden bewusst sein, dass eine Festplatte oder SSD, egal in welcher Speicherform auch wenn neu erworben, innerhalb kürzester Zeit den Dienst quittieren kann. Schließlich wird nicht jeder Produktionsfehler erkannt, und im Handel Speichermedien versehentlich oder unsachgemäß behandelt werden.


Eigentlich ist es eine Binsenweisheit – aber Hand aufs Herz und ganz ehrlich: Wann haben Sie ihr letztes Festplatten-Backup gemacht?

Die SMART-Protokolle geben Informationen über Betriebsdaten, die allerdings nur mittelbar Aussagen über die Ausfallwahrscheinlichkeit treffen lassen. Es sind Betriebsdaten wie die Zahl der Starts und Stopps des Motors der Platte, aktuelle und historische Betriebstemperaturen, Zahl der Betriebsstunden, aber auch die Gesamtzahl gelesener und geschriebener Sektoren.

Darüber hinaus speichern die SMART-Protokolle auch Fehlermeldungen. Das können Schreib- und Lesefehler sein, die auf Alterungserscheinungen und beginnende defekte zurückzuführen sind, aber auch Prüfsummenfehler, deren Ursache eher in Problemen mit Verkabelung oder Stromversorgung zu finden sind.

Vor allem wenn wir Festplatten wechseln müssen und wenn wir darüber nachdenken, die Leistung unseres Computers zu steigern, stellt man sich heutzutage immer öfter Frage, soll ich eine HDD oder SSD in betracht ziehen? Für diejenigen, die nicht mit der Bezeichnung HDD vertraut sind, steht diese für Hard Disk Drive und eine Festplatten besteht neben einer Platine, im wesentlichen aus mechanischen Baugruppen. Eine SSD (Solid State Disk) ausschließlich aus einer Platine mit einzelnen elektronischen Baugruppen besteht.
Der erste Unterschied zwischen den beiden Technologien ist die Geschwindigkeit. Das Hauptmerkmal einer SSD ist die fast 10 mal schneller Schreib und Lesegeschwindigkeit von Daten als bei einer herkömmlichen HDD. Dies bedeutet auch, dass sie die Leistung des Computers in ähnlicher Weise beschleunigt, und mit einer viel kürzeren Ladezeit aufwarten kann.