Die Diagnose und Datenwiederherstellung sowie Datenrettung und Austausch von Komponenten / Bauteilen einer defekten Festplatte erfolgt ausschließlich i hauseigenen Laboren in Gera.
 
Bitte richten Sie Ihre Datenrettungsanfrage über unser Kontaktformular oder direkt unter 0365-7109258. Unser PC Notdienst und Datenrettungsnotdienst wird Sie umfassend beraten.
Die Festplatte ist der verbreitetste Massenspeicher, den es gibt und bereits seit 1956 am Markt. Die Speicherkapazität der ersten Festplatte betrug gerade einmal 5 Megabyte, dafür war das Gewicht mit rund einer Tonne recht beachtlich.

Die heutigen Festplattenspeicher (etwas kleiner und weniger an Gewicht) stellen noch immer die günstigste Möglichkeit viele Daten zu speichern.

Die Festplatte ist ein magnetisches Speichermedium, bei dem Daten auf rotierenden Scheiben geschrieben und ausgelesen werden. Aufgrund dieser starren, meist mit mehreren übereinander im Verbund liegenden Scheiben, nennt man diese Hard Disk Drive also HDD oder nur HD. Die Festplatte kann auf eine recht lange Entwicklungsgeschichte hinweisen und deshalb gibt es diese auch in verschiedenen Größen. Festplatten werden in Zoll angegeben und beschreiben den ungefähren Durchmesser der Scheiben.

Einige kennen sicher noch die 5,2“ Festplatten aber durchgesetzt haben sich schließlich die 3,5. 2,5, und 1,8 Zoll Festplatten. Die 3,5 Zoll Festplatten werden hauptsächlich in Desktop Computern und als große externe Festplatten verwendet. Die kleinere 2,5 Zoll Festplatte benutzt man auch in Desktop Computern vor allem aber in Laptops, Notebooks und als externes Speichermedium, da sie im Gegensatz zu den 3,5 Zoll Datenträgern keine zusätzliche Stromversorgung benötigen. Seit einiger Zeit sind Festplatten HDD von bis zu 4 Terra Byte erhältlich, jedoch ist damit auch die Prependiculartechnik ausgereizt, denn kleinere Schreibspuren magnetischer Teilchen sind nicht realisierbar. Mit der neuen SMR Festplattentechnik (Single Magnetic Recording) ist es nun möglich eine höhere Datendichte von 8 bis10 Terra Byte zu realisieren.

Um zu verstehen, weshalb bei einem Datenverlust durch mechanische Beschädigungen es unbedingt vermieden werden muss, ohne besondere Vorkehrungen den Datenträger ständig zu starten, um eventuell doch noch Zugriff auf Daten zu erhalten, ist es notwendig hier einmal die Funktionsweise zu beschreiben und zu verstehen, um eine Datenrettung unter geeigneten Bedingungen durchzuführen.

Die Festplatten sind alle sehr ähnlich aufgebaut. Die wichtigsten Komponenten sind die Platten und der Spindelmotor sowie der Aktorarm, der die Lese- und Schreibköpfe trägt und bewegt.

Die rotierenden Platten enthalten die gespeicherten Informationen. Diese Scheiben bestehen hauptsächlich aus einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung oder auch aus Glas. Diese Scheiben sind formstabil, nicht magnetisch und haben nur eine geringe elektrische Leitfähigkeit. Über diesem Trägermaterial befindet sich eine sehr dünne magnetische Schicht, welche aus Eisenoxyd oder Kobalt besteht. Diese Schicht enthält die eigentlichen Daten in Form von winzigen, stehenden, magnetischen Partikeln, die eine gewisse Polung besitzen. Über der magnetischen Datenschicht befindet sich eine Kohlenstoffschicht, die als Schutzschild der Daten vor mechanischen Beschädigungen dienen soll.

Von diesen Scheiben gibt es bis zu fünf in einer Festplatte und die Daten befinden sich jeweils auf beiden Seiten.

Um bei einer Datenrettung Daten überhaupt lesen zu können, benötigt man für jede Seite einer Platte einen Lesekopf. Dieser sitzt auf dem Aktorarm und bewegt alle Köpfe gleichzeitig nacheinander auf die gewünschte Position. Während sich diese Köpfe bewegen, haben sie einen Abstand von nur 3 nm (Nanometer) zur Plattenoberfläche. Eigentlich ist ein solcher Abstand nicht realisierbar, aber die Physik kennt einen Begriff, den Bodeneffekt. Während sich die Platten bis zu 15.000 Umdrehungen/min unter den Köpfen hindurchbewegen, wird zwangsläufig auch die Luft über der Oberfläche beschleunigt. Die Luftmassen dringen dadurch unter die Köpfe und erzeugen ein Luftpolster, welches wegen des geringen Abstandes nur minimale Stöße dämpft und einen konstanten Abstand gewährleistet.

Die Datenwiederherstellung erfolgt in eigenen Laboren in Gera und wenn nötig auch unter Reinraumbedingungen. Es werden alle benötigen Schritte durchgeführt, um an Ihre Daten zu gelangen. Wie erfolgreich letztlich eine Datenrettung sein wird, ist abhängig von der Schwere des Schadens. Doch sollten Sie niemals den Datenträger selbst öffnen.

 

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